»Überall, wo er hinkam, wurde ihm dieses Essen serviert.«
»Mao isst gern scharf« ist der Name des Leibgerichts des Großen Vorsitzenden. Geschmack hatte der Mann! Ich habe mir erlaubt, noch Reisnudeln unterzumischen. (Hat tip: Patrick)
10. Juli 2008
Kommentare
- Big P. 14. Juli 2008
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Nun habe ich auch endlich Gelegenheit gehabt, dies Gericht zu kochen, nachdem Du mir zuvor gekommen bist. Ich habe natürlich die volle Ladung Bauchfleisch des Rezeptes genommen. Ein kg davon sieht schon sehr imposant aus, doch man darf sich nicht einschüchtern lassen. Allerdings waren die zwei Stangen Lauch, die ich gerade noch im Supermarkt ergattern konnte (anscheinend war Tag des Lauches) da viel zu mickrig. Da darf es ruhig etwas mehr sein, um dem Bauchfleisch Paroli zu bieten. Als Blattgemüse nahm ich Bokshoi, passt sehr gut. Abraten würde ich von braunem Zucker, den ich verwand, da man nicht sieht, ob er karamellisiert oder nicht. Genug Schärfe ist unabläßlich, als Kontrapunkt zum Zucker. Beim Reduzieren am Ende habe ich mich verquatscht und war unvorsichtig, das hatte zum einen den schlechten Effekt, dass die Soße fast vollkommen futsch war und nur noch das pure Fett übrig, etwas beängstigend der Anblick, allerdings war das Fleisch wunderbar kross aussen und saftig süß innen. Ich werde ein paar Modifikationen in das Rezept einbringen, es aber sicherlich noch oft genießen. War der alte Mao doch noch was nütze. Die 68er hatten seine Bibel, wir kochen sein Lieblingsrezept nach. Das sagt doch nun einiges, nicht?
- Dirk 14. Juli 2008
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Du alter Kulturrevolutionär! An welche Modifikationen hast Du denn gedacht?
- Big P. 16. Juli 2008
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Apropos Modifikationen: Wie ja bereits angedeutet, würde ich vielleicht weniger fettes Fleisch nehmen (nicht unbedingt Huhn, Sie Frevler), mehr Gemüse, sprich Lauch oder vielleicht gar Sprossen, für mehr Soße sorgen bei gleichem Zuckerstand und Schärfe garantieren, mehr Knoblauch und Ingwer schadet gewiß nicht. Mit revolutionärem Gruß!
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